Abenteuerparkour für alle

29.06.2022 | von Sarah Kowatschek
Wie abenteuerlich kann eine Jungscharstunde werden? Dafür ist viel Kreativität und Vorstellungskraft gefragt. Doch sind diese Grundzutaten vorhanden, ist es ganz leicht. Aus der normalen Pfarrwiese wird ein Märchenwald, den es zu durchqueren gilt und der Platz vor der Kirche wird zum Lavasee, der überwunden werden muss.
Kinderanzahl
Kinderanzahl
ab 5 Pers.
Alter
Alter
10-12 Jahre
Gesamtzeit
Gesamtzeit
60 Minuten

Parkour bauen

Parkour können mit der richtigen Geschichte richtig abenteuerlich werden. Dafür ist auch einiges an Planung und Überlegung notwendig. Passend zur Geschichte braucht es Gegenstände, die den Parkour ausmachen. Dabei kann es sich um einfache Zeichnungen auf dem Boden handeln, um Stöcke und Steine, die auf eine gewisse Weise angeordnet sind, um leere Bierkisten oder anderes, das du zuhause oder in den Jungscharräumen und im Pfarrhof findest. Lass deiner Fantasie freien Lauf!

 

Parkour absolvieren

Auch die Art, wie die Kinder den Parkour absolvieren müssen, kannst du unterschiedlich gestalten.

  • Müssen die Kinder den Parkour gemeinsam absolvieren und am Ende als Gruppe ins Ziel kommen?
  • Gehen ihn die Kinder einzeln oder in Kleingruppen durch?
  • Soll die Schwierigkeit erhöht werden, können die Kinder, die wollen, die Augen zu machen. Wer will es versuchen?
    Daraus kann auch eine Vertrauensübung werden: das Kind mit den geschlossenen Augen lässt sich von einem anderen durch den Parkour führen.

Wenn du wenig Zeit hast deine Gruppenstunde zu planen, lass den Kindern die „Arbeit“ machen. Mit ein wenig Anleitung und ohne zu große Einschränkungen werden sie mit Sicherheit spannende Parkours bauen. Eine Hintergrundgeschichte ist dabei nicht zwingend notwendig. Geht gemeinsam in den Wald, den Park oder auf die Pfarrwiese. Du kannst den Gruppen Material zur Verfügung stellen oder sie aus dem, was sie finden, einen Parkour gestalten lassen. Wenn das Gebiet zu weitläufig ist, mache eine Vorgabe, wo sich die Kinder bewegen sollen. Falls es Gegenstände gibt, die sie nicht verwenden sollen, teile ihnen auch das im Vorhinein mit. Ansonsten lass ihnen so viel Freiraum wie möglich, damit sie sich ihrer Kreativität voll und ganz hingeben können.

Eine weitere Möglichkeit ist die Kinder in Kleingruppen zu teilen. Diese Gruppen bauen jeweils einen Parkour auf und am Ende darf jede Gruppe jeden Parkour durchprobieren.

 

Ideen für Materialien:

  • Stöcke
  • Steine
  • Seil
  • Aufgezeichnetes mit Straßenmalkreiden
  • Flaschen
  • Getränkekisten
  • Bierbänke
  • Bäume und Sträucher im Wald/Park
  • Mülltonnen, Regentonnen
  • Gartenschlauch
  • Kübel
  • Leiter
  • Klebeband
  • Töpfe
  • Drinnen: Kästen, Sofas, Matratzen etc. (alles, was du im Raum verschieben kannst)
Sarah Kowatschek

möchte am liebsten die ganze Welt bereisen. Solange das geld- und umwelttechnisch nicht geht, erkundet sie andere Welten in Büchern oder schreibt darüber, was in der Welt passiert.